Jagd in Österreich


GESCHICHTE DER NATIONALEN JAGD

Die landesfürstlichen jagdlichen Anordnungen wurden vom Josephinischen Patent vom 28. 2. 1768 aufgehoben. Jagdgesetzgebung wurde Reichsrecht. Bürger und Bauern konnten erst 1818 eine Jagd erwerben oder pachten. In weiterer Folge hob das Jagdpatent vom 7. 3. 1849 die Jagd auf fremden Grund und Boden auf und deklarierte das Jagdrecht als Ausfluß des Grundeigentums.

Durch die Autonomiebestrebungen der Länder wurde die Jagd in Österreich zur Landessache. Die ersten Jagdgesetze gab es zur Jahrhundertwende. Zur Zeit der Besatzung in Österreich wurde Jagdrecht wieder Reichsrecht das Reichsjagdgesetz hatte in allen Ländern der Ostmark zu gelten. Nach der Befreiung Österreichs wurde Jagdrecht wieder Landessache, jedes Bundesland erhielt sein eigenes Landesjagdgesetz.