Auerwild

Merkmale

Paarungszeit: April - Mai
Brutdauer: 4 Wochen
Gelege: 4 - 10 Eier

Das Auerwild ist die größte europäische Hühnerart. In den Alpen erreichen Auerhahnen ein Gewicht von 3,5 bis 6 Kilo. Die Auerhennen sind mit 1,3 bis 2,3 Kilo wesentlich geringer als die Hahnen.

Abgesehen von den Küken, die sich in den ersten Lebenswochen überwiegend von Insekten ernähren, ernährt sich das Auerhuhn weitgehend von pflanzlicher Kost. Im Winter äst es hauptsächlich Baumnahrung, im Frühjahr Knospen und junge Nadeln der Lärche. Im Sommer wird die Nahrung aus der Bodenvegetation bezogen (Gräser und Beeren).

Im März beginnt das Balzgeschehen und zieht sich bis in den Juni hinein. Das gemeinhin als Balz bezeichnete Verhalten des Auerhahns stellt eigentlich Territorialverhalten dar.

Verbreitung

Das Auerwild ist ein Bewohner reich gegliederter, lichter Nadel- und Mischwälder mit Altholzbeständen. Günstige Lebensbedingungen bieten ihm kiefernreicher Wald.
Auerwild braucht in seinem Lebensraum Wasserstellen, die Möglichkeit, Magensteine aufzunehmen. Außerdem braucht es für die Bodenbalz offene Stellen, wie Waldwiesen, kleine Moore.

In Österreich bewohnt das Auerwild die Waldgebiete der österreichischen Alpen, wo es heute kaum mehr unterhalb von 800 m Seehöhe vorkommt.